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Spiel System Blue

Dieses Computerspiel zeigt wie schwer es ist eine effiziente Wasserverteilung in Zentralasien sicherzustellen.

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Zugang zu Wasser – ein grundlegendes Menschenrecht

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Der Zugang zu Wasser ist ein Grundrecht, das jeder Staat seiner Bevölkerung garantieren muss. Die Wasserversorgung kostet aber auch. Unabhängig davon, ob diese in staatlichen oder privaten Händen liegt, müssen die Rechte der Nutzer gewährleistet sein. Eine dezentrale, unabhängige Aufsicht ist daher sehr wichtig. Dies erfordert eine gute Regierungsführung. Gleichzeitig geht es beim Zugang zu Wasser um einen zentralen Aspekt der Konfliktprävention, denn die Spannungen im Zusammenhang mit der Ressource Wasser nehmen zu.

Wissenswertes

Ein Mensch braucht täglich mindestens 20 Liter sauberes Wasser.
Weltweit fliessen über 70% des konsumierten Wassers, in Entwicklungsländern über 80%, in die Nahrungsmittelproduktion.
Über 95% der afrikanischen Bauernfamilien haben keinen Zugang zu Wasser für die landwirtschaftliche Bewässerung.
Flüsse wie der Rio Grande, der Indus, der Nil oder der Colorado sind dramatisch geschrumpft, weil ihre Einzugsgebiete stark beeinträchtigt sind.
Die massive Zerstörung der Wälder im Süden, die als süsswasserproduzierendes Ökosystem wirken, hat schwerwiegende Folgen für eine ausgewogene Wasserversorgung.

Die rasante Bevölkerungsentwicklung, eine falsche oder zu intensive Nutzung und die Umweltverschmutzung bedeuten für die weltweiten Wasserressourcen eine grosse Gefahr. Als Reaktion auf die komplexen Mechanismen, die bei dieser globalen Herausforderung eine Rolle spielen, wurden im Rahmen der Global Water Partnership, in der öffentliche und private Akteure sowie NGOs vertreten sind, Richtlinien für eine integrierte Bewirtschaftung der Wasserressourcen (IWRM) mit vier Nutzungskategorien erarbeitet:

Die Ziele der integrierten Bewirtschaftung stehen in Einklang mit der Erklärung von Rio und den Millenniums-Entwicklungszielen. Dieses wertvolle Instrument, an dem die DEZA aktiv mitgearbeitet hat, soll sicherstellen, dass das vorhandene Wasser möglichst effizient und nachhaltig genutzt, nicht verschmutzt und das Recht auf Wasser für alle Menschen anerkannt wird. Weitere Aspekte betreffen die Planung und Bewirtschaftung der Trinkwasserversorgung, die sanitäre Grundversorgung und die Bereitstellung von Wasser für die Nahrungsmittelproduktion.


Im Fokus der DEZA: Die Schnittstelle von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft

Die DEZA ist mit dem Thema Wasser an der Schnittstelle der drei Bereiche Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft tätig. Zur Bewältigung ihrer Hauptaufgaben – Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung – setzt sie auf institutionelle Entwicklung, Technologie und Know-how.

  • Die DEZA ermutigt die Menschen, ihre Rechte als Nutzer von Wasserressourcen geltend zu machen und unterstützt die lokalen und regionalen politischen Prozesse, welche die Voraussetzungen für eine nachhaltige, sozial gerechte Wasserbewirtschaftung schaffen.
  • Im Bereich der integrierten Bewirtschaftung von Wasserressourcen setzt die DEZA auf zwei Schlüsselthemen: Trinkwasser und sanitäre Grundversorgung (Water for people) sowie Wasser zur Nahrungsmittelproduktion mit Rücksicht auf die wasserproduzierenden Ökosysteme (Water for food).Auf globaler Ebene engagiert sich die DEZA mit 90 Millionen Franken pro Jahr in den internationalen Organisationen und in 170 Projekten vor Ort.


Kontaktpersonen zum Thema: Thomas Zeller François Muenger

Weiterführende Informationen und Dokumente

Dokumente
  • Water 2015
    Policy Principles and Strategic Guidelines for Integrated Water Resource Management
    Download (PDF, 556 KB) [en]  
  • Wasser 2015 - Kurzversion
    Grundsätze und Leitlininen
    Download (PDF, 292 KB) [de]   [en]   [fr]   [es]  
    Bestellen
  • A Human Rights-Based Approach to Water and Sanitation
    Briefing Paper
    Download (PDF, 475 KB) [en]  
  • Wirkungsbericht: Schweizer Entwicklungszusammenarbeit im Wassersektor
    Download (PDF, 659 KB) [de]   [en]   [fr]   [it]  
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Artikel und Pressemitteilungen