Verletzlichkeit und Anpassung - Sich vorbereiten auf Wandel
Die Industrieländer verfügen über geeignete Mittel, um die Auswirkungen des Klimawandels abzufedern. Indes fehlt es den ärmsten Bevölkerungsgruppen in den Entwicklungsländern oft an den
erforderlichen technischen, finanziellen und politischen Mitteln, um ihre Lebensweise an die Umweltveränderungen anzupassen.
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Die 2,6 Milliarden Menschen, die mit weniger als 2 US-Dollar pro Tag leben, sind den Folgen des Klimawandels am stärksten ausgesetzt. |
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Für einen wirksamen Schutz der Entwicklungsländer vor Naturkatastrophen müssten die Industrieländer rund 0,2% ihres Bruttoinlandprodukts für sogenannte Anpassungsprogramme aufwenden. |
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Es muss in die Basisinfrastruktur investiert werden, und die Bevölkerung muss bei der Bewältigung der Klimarisiken unterstützt werden, wobei dies nicht auf Kosten der menschlichen Entwicklung gehen darf. |
Der Klimawandel wirkt sich auf die gesamte Weltbevölkerung aus, unabhängig von der sozialen Herkunft, der Einkommenssituation oder der persönlichen Haltung jedes Einzelnen. Die Auswirkungen fallen
jedoch je nach geografischer Lage unterschiedlich aus und gefährden die Umwelt ungleich stark. Während die Menschen in Küstengebieten besonders vom Ansteigen der Meere und Ozeane betroffen sind,
leiden die Menschen in ariden und semiariden Zonen unter der Verarmung ihrer Wasserquellen. Es gibt zahlreiche Anpassungsmassnahmen, um gegen solche Entwicklungen etwas zu unternehmen.
Gegenwärtige Herausforderungen
Die Anpassungsmassnahmen sind jedoch oft sehr kostspielig und nicht immer zugänglich. Spezifische technische Fähigkeiten, bedeutende Investitionen und das Engagement von politischen Verantwortungsträgern sind erforderlich, um geeignete Strategien auszuarbeiten und umzusetzen. Beim Eindämmen und Vorwegnehmen von Auswirkungen durch den Klimawandel haben die Industrieländer einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, weil sie über die notwendigen technischen und finanziellen Mittel verfügen.
Anders sieht es für die Millionen von Menschen aus, die in Küstenzonen, ariden oder semiariden Gebieten leben, und die nicht über die geeigneten Mittel verfügen, um sich auf die neuen klimatischen Bedingungen einzustellen und so ihre Zukunft zu sichern. Mit dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen, das 1992 unterzeichnet wurde, soll diesem Ungleichgewicht begegnet werden. Vorgesehen ist eine Unterstützung der «besonders verletzlichen Bevölkerungsgruppen hinsichtlich der negativen Auswirkungen des Klimawandels und eine Bereitstellung von Mitteln zur Deckung der Anpassungskosten».
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Fokus der DEZA Die Schweiz engagiert sich im Bereich des Klimawandels, indem sie die Anstrengungen der verletzlichen Länder, selber Anpassungspolitiken zu entwickeln, unterstützt. Das Hauptziel besteht darin, eine Entwicklung zu fördern, die die Klimafrage einbezieht. Im Bereich der Anpassung an den Klimawandel ist eine wirksame Nutzung der Böden, der Wassersysteme und der Wälder unerlässlich. Nur
so lassen sich Extremereignisse wie Trockenheit und Überschwemmungen vermeiden. Die DEZA unterstützt Aktivitäten, die die Kapazitäten der zentralen und lokalen Behörden auf diesem Gebiet stärken und
die Ausarbeitung von nationalen Strategien begünstigen. Sie fördert ebenfalls die Schaffung von Beobachtungs-, Koordinations- und Frühwarnsystemen. Es gibt in diesem Bereich viele Synergien mit der
humanitären Hilfe, insbesondere was die Prävention von Umweltrisiken betrifft. Drei Projekte, die von der Sektion Klimawandel unterstützt werden:
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Kontakt:
Weiterführende Informationen und Dokumente
Interne Links
Externe Links
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Adaptation Learning Mechanism: a collaborative knowledge-sharing platform
http://www.adaptationlearning.net/ -
The World Bank Climate Change portal
http://sdwebx.worldbank.org/climateportal/ -
Informationen des Bundesamt für Umwelt zum Thema Anpassung an den Klimawandel
http://www.bafu.admin.ch/klimaanpassung/index.html?lang=de
Artikel und Pressemitteilungen
- Internationale Bergkonferenz in Luzern
- 18 Jahre nach Rio: Alarmstufe rot für die Biodiversität
- Kampf gegen Hunger und Armut – und Schutz der Ressourcen unserer Erde
- Schweizerisch-chinesisches Wissenschaftsteam fühlt dem Jangtse den Puls