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Nachhaltige Wasserversorgung und sanitäre Grundversorgung in Peru
Stärkung der regionalen und lokalen Verwaltung

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Ziel dieses Projektes ist es, zu einer nachhaltigen Wasserversorgung und zur sanitären Grundversorgung beizutragen. Die Lebensqualität und der Impakt der Investitionen in den ländlichen Gebieten der Region Cajamarca sollen erhöht werden. Die Managementmodelle und Erfahrungen von PROPILAS im Wasser- und sanitären Bereich sollen auch in anderen Regionen des Landes umgesetzt werden. Im Vordergrund steht die Entwicklung von regionalen und lokalen Kapazitäten, die für eine effiziente Planung und Projektumsetzung erforderlich sind. Ziel ist es, der gesamten Bevölkerung den Zugang zu diesen Dienstleistungen zu ermöglichen. In dieser Projektphase (V) übernimmt die Regionalregierung von Cajamarca die Vorschläge von PROPILAS und die Verantwortung für die Projektumsetzung. Dafür stellt sie personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung.


Stärkung der Kapazitäten der verschiedenen Direktionen der Regionalregierung, die für den Bereich Wasser und sanitäre Grundversorgung zuständig sind.

Der laufende Prozess zugunsten einer besseren Umsetzung der öffentlichen regionalen Politiken im Bereich Wasser und sanitäre Grundversorgung soll durch eine Stärkung der Management- und Führungskapazitäten der auf diesem Gebiet führenden regionalen Direktion für Wohnungswesen, Bau und sanitäre Grundversorgung (DRVCS) sowie der regionalen Gesundheits- und Erziehungsdirektionen unterstützt werden. Es sollen Strategien ausgearbeitet werden, die eine Einflussnahme auf die lokalen Regierungen, den öffentlichen und privaten Sektor sowie auf die Investitionen ermöglichen.

Unterstützung der regionalen Regierung bei der Verbesserung des Zugangs, der Qualität und der Nachhaltigkeit der Wasserversorgung und der sanitären Grundversorgung, auf der Grundlage einer gerechten Verteilung und eines integrierten Managements im Rahmen öffentlicher regionaler Politiken und des Regionalplans Wasser und sanitäre Grundversorgung.

Das Unterziel 10 des Millenniumsentwicklungsziels 7 fordert ein politisches Engagement, Verantwortung, Innovation und Kreativität von allen Akteuren, die im Bereich der Wasserversorgung und der sanitären Grundversorgung tätig sind. Zu diesem Zweck übernimmt die DRVCS eine führende Rolle bei der Erarbeitung von Strategien, die einen Impakt und eine Nachhaltigkeit der getätigten Investitionen sicherstellen sollen. Im Rahmen der Umsetzung der öffentlichen regionalen Politiken im Bereich Wasser und sanitäre Grundversorgung muss ein integraler Ansatz gewählt werden. Randbevölkerungen wie ländliche Gemeinden müssen besonders berücksichtigt werden. Um dies zu erreichen, muss auf Ebene der lokalen Regierungen Anwaltschaftsarbeit geleistet werden.

Ergebnisse der Projektaktivitäten

PROPILAS steigt nun in die fünfte Projektphase ein und schliesst die Pilotphase ab, die dazu diente, Wasserressourcen-managementmodelle zu prüfen. In dieser neuen Phase geht es nun darum, die bewährten Modelle, Strategien und Instrumente auf regionaler Ebene zu verbreiten und anzuwenden.

Bis Ende 2010 wird ein multisektorales Modell bereitstehen, das von der Regionalregierung – im konkreten Fall der DRVCS – umgesetzt wird. Es werden Alternativen ausgearbeitet, um die Nachhaltigkeit der Dienstleistungen im Bereich Wasserversorgung und sanitäre Grundversorgung auf regionaler Ebene zu verbessern. Folgende Ergebnisse werden erwartet:

  • Die Regionalregierung und ihre Direktionen (DRVCS, DIRESA, DRE) verfügen über mehr Kapazitäten und sind in der Lage, die öffentlichen regionalen Politiken im Bereich Wasser und sanitäre Grundversorgung sowie den Regionalplan für eine integrierte sanitäre Grundversorgung effizient und wirksam umzusetzen.
  • Die Regionaldirektion für Wohnungswesen, Bau und sanitäre Grundversorgung sowie die regionale Gesundheits- und Erziehungsdirektion erarbeiten Strategien zur Kapazitätsentwicklung und Verbreitung von Themen wie Wasser und sanitäre Grundversorgung, Hygiene- und Umwelterziehung.
  • Der regionale Exekutivausschuss (CER) und lokale Initiativausschüsse (CIL) arbeiten mit lokalen Organisationen zusammen, die sich mit Genderaspekten befassen, um gemeinsam Monitoring- und Evaluationsaktivitäten betreffend Umsetzung der öffentlichen Politiken und des Regionalplans durchzuführen.
  • Die Regionaldirektion für Wohnungswesen, Bau und sanitäre Grundversorgung koordiniert, verwaltet und stärkt die Kapazitäten der lokalen Regierungen, was die Umsetzung und Überwachung von integrierten Projekten im Bereich Wasserversorgung und sanitäre Grundversorgung anbelangt.
  • Lokale Regierungen führen integrierte Projekte im Bereich Wasser und sanitäre Grundversorgung durch und nutzen dabei Modelle, die in ländlichen Gemeinden bereits erfolgreich eingesetzt wurden.
blank Das Projekt in Kürze

Bereich
Regionale Zusammenarbeit

Land/Region
Peru: Region Cajamarca.

Thema
Wasser und Abwasserreinigung

Partner
Regionalregierung von Cajamarca – regionale Direktionen für Wohnungswesen, Bau und sanitäre Grundversorgung (DRVCS), für Gesundheit (DIRESA) und Erziehung (DRE)

Ausgangslage/ Hintergrundinformationen
Das Project PROPILAS wurde 1999 in Cajamarca mit der finanziellen Unterstützung der DEZA lanciert. Von seinen Erfahrungen und Erkenntnissen kann heute der gesamte Sektor (Wasser und sanitäre Grundversorgung) auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene profitieren. Das Projekt hat auch das Interesse der Regionalregierung geweckt, an die die Erfahrungen von PROPILAS nun weitergegeben werden.

Ziel des Projekts
Unterstützung der Regionalregierung bei der Umsetzung von öffentlichen regionalen Politiken und des Regionalplans für eine integrierte sanitäre Grundversorgung. Um in diesem Bereich eine angemessene Versorgung sicherzustellen, ist ein multisektoraler Ansatz erforderlich.

Zielgruppe
197 365 Bewohner, d.h. 14 % der Bevölkerung dieser Region (nach einer Evaluation ihrer sanitären Lage).
18 000 Bewohner in ländlichen Gebieten profitieren von der Wasserversorgung und der sanitären Grundversorgung dank dem von der Regionalregierung lancierten Programm «Wasser und sanitäre Grundversorgung in ländlichen Gebieten».
Die Aktivitäten zur Stärkung der regionalen und lokalen Managementkapazitäten kommen den regionalen Direktionen für Wohnungswesen, Bau und sanitäre Grundversorgung, für Gesundheit und Erziehung zugute.

Finanzieller Rahmen
1'290'000 CHF

Laufzeit
01.2009 - 09.2011 

Kontakt
DEZA, Abteilung Lateinamerika
cosude.amlat@deza.admin.ch

Kooperationsbüro der Schweiz in Peru
lima@sdc.net