Verschiedene Kurzfilme geben Einblick in die Arbeit der DEZA
Porträt einer Mitarbeiterin in
Belgrad
Die
Ostzusammenarbeit
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Erwerbstätigkeit im Westbalkan: Herausforderungen einer jungen Marktwirtschaft
Rückblick auf die Konferenz: Filme, Reden, Videoausschnitte, Fotogalerie und Medienmitteilung.
Serbien
Website der DEZA in Serbien: www.swiss-cooperation.admin.ch/serbia/
Die
Transitionsunterstützung der DEZA in Serbien konzentriert sich auf die wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung, den Ausbau von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sowie die soziale Integration
benachteiligter Gruppen.
Serbien hat als Beitrittskandidatin zur Europäischen Union (EU) eine klar westliche Orientierung. Die Schweiz unterstützt Serbien auf dem Weg zur europäischen Integration. Serbien hat sich in den
vergangenen Jahren wirtschaftlich nur wenig entwickelt. Die Modernisierung des Justizwesens und die Dezentralisierung staatlicher Strukturen entwickeln sich langsamer als erwartet. Die Bekämpfung von
Korruption, die Achtung der Menschenrechte und die soziale Integration benachteiligter Gruppen stellen grosse Herausforderungen dar. Hier setzt die DEZA in Ihrer Transitionsunterstützung an.
| Internationale Zusammenarbeit der Schweiz | 2011 |
2012 |
2013* |
|---|---|---|---|
| DEZA | |||
| Zusammenarbeit mit Osteuropa und der GUS | 8.01 | 7.30 | 9.00 |
| Humanitäre Hilfe | – | – | – |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) | |||
| Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | 4.67 | 6.26 | 5.16 |
| Total DEZA/SECO | 12.68 | 13.56 | 14.16 |
| Andere Bundesämter | |||
| Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA | 0.11 | 0.23 | 0.29 |
| Bundesamt für Migration (BFM) | 0.44 | 0.98 | .. |
| Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) | 0.10 | 0.20 | 0.20 |
| Total andere Bundesämter | 0.65 | 1.41 | 0.49 |
| Kantone und Gemeinden | 0.03 | .. | .. |
| Total | 13.36 | 14.97 | 14.65 |
DEZA-Angaben ohne Programmbeiträge an NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF
Arbeit und Einkommen
Investitionen schaffen Arbeitsplätze
In Süd- und Südwestserbien unterstützt die DEZA die Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelunternehmen wie auch die Marktentwicklung unter Einbezug benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Um Arbeitsplätze zu schaffen, werden in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) Rahmenbedingungen für den Privatsektor verbessert und Massnahmen zur Erhöhung der Produktivität umgesetzt. In der sich im Aufbau befindlichen Holzindustrie und Forstwirtschaft - einem der von der DEZA unterstützten Sektor - erhalten gerade auch ältere Arbeitssuchende Zugang zu Arbeitsplätzen.
Rechtsstaatlichkeit und Demokratie
Eine Gesetzesrevision gibt auch Frauen Zugang zu Subventionen
In diesem Bereich begleitet die DEZA den von der serbischen Regierung getragenen Dezentralisierungsprozess. Um ihre Aufgaben besser bewältigen und ihre Interessen gegenüber dem Zentralstaat angemessen vertreten zu können, erhalten Lokalbehörden Unterstützung in Form von Ausbildung und Beratung. Dabei sind demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien gemäss EU-Recht richtungsweisend.
2011 konnte eine gerade für Frauen wichtige neue Verordnung in Kraft gesetzt werden. Diese erlaubt es, dass neben Landbesitzern nun auch deren Angehörige Subventionen beantragen können. Bislang war dies einzig den Landbesitzern und damit, gemäss dem traditionellen Erbrecht, fast ausschliesslich Männern vorbehalten.
Bildung und soziale Integration
Zugang zur Grundschule auch für Kinder aus Roma-Gemeinden und anderen
benachteiligten Gruppen
Die Annäherung des serbischen Bildungswesens an EU-Bildungsstandards ist Ziel der Bemühungen. Besondere Aufmerksamkeit geniesst dabei die
Weiterbildung von Lehrpersonen und der verbesserte Zugang von Minderheiten zum öffentlichen Bildungswesen. So konnten in 60 Gemeinden die Kinder von rund 15‘000 Roma und Angehörige anderer
benachteiligter Bevölkerungsgruppen in Vorschulförderprogramme integriert werden.
Migration
Rückkehrhilfe sowie Minderung des Migrationsdrucks
Zusätzlich zu den drei
thematischen Schwerpunkten setzt die DEZA in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration (BfM) die Strategie der internationalen Migrationszusammenarbeit 2012–2015 um. Ziel ist die
Verbesserung der Lebensbedingungen von Roma und anderen sozial benachteiligten Gruppen. Durch Projekte in Bildung und Wohnqualität mindert die Schweiz den Druck zur Auswanderung im Land. Weiter
sollen rückkehrende Migrantinnen und Migranten bei deren Re-Integration in die Herkunftsgesellschaft unterstützt werden.
Geschichte der Zusammenarbeit
Von der Humanitären Hilfe zur Transitionsunterstützung
In
Übereinstimmung mit dem aussenpolitischen Ziel, den Frieden und die Stabilität in Südosteuropa zu stärken, ist die DEZA seit 1991 in Serbien aktiv. Vom Beginn der Zusammenarbeit bis zum Ende der
Konflikte im Oktober 2000 leistete die DEZA vorwiegend humanitäre Hilfe in Serbien. Von 2001 bis heute haben DEZA und SECO vier langfristige Programme zur Transitionsunterstützung
durchgeführt.
Hintergrundinformationen Serbien
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Quelle: World Development Indicators 2013 der Weltbank |
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Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
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Serbien (Belgrad) |
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Swiss Cooperation Office Serbia |
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| Telefon | +381 11 328 70 21 |
| Fax | +381 11 328 70 22 |
| belgrad@sdc.net | |
| Website | www.swiss-cooperation.admin.ch/serbia/ |
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
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