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Cooperation Strategy
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  • Cooperation Strategy Serbia 2010 - 2013
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Jahreskonferenz der Schweizer Ostzusammenarbeit 2012
Jahreskonferenz

Erwerbstätigkeit im Westbalkan: Herausforderungen einer jungen Marktwirtschaft
Rückblick auf die Konferenz: Filme, Reden, Videoausschnitte, Fotogalerie und Medienmitteilung.
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Serbien

Website der DEZA in Serbien: www.swiss-cooperation.admin.ch/serbia/

SERBIA.gif Die Transitionsunterstützung der DEZA in Serbien konzentriert sich auf die wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung, den Ausbau von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sowie die soziale Integration benachteiligter Gruppen.

Serbien hat als Beitrittskandidatin zur Europäischen Union (EU) eine klar westliche Orientierung. Die Schweiz unterstützt Serbien auf dem Weg zur europäischen Integration. Serbien hat sich in den vergangenen Jahren wirtschaftlich nur wenig entwickelt. Die Modernisierung des Justizwesens und die Dezentralisierung staatlicher Strukturen entwickeln sich langsamer als erwartet. Die Bekämpfung von Korruption, die Achtung der Menschenrechte und die soziale Integration benachteiligter Gruppen stellen grosse Herausforderungen dar. Hier setzt die DEZA in Ihrer Transitionsunterstützung an.

Internationale Zusammenarbeit der Schweiz 2011
Mio. CHF
2012
Mio. CHF
2013*
Mio. CHF
 
DEZA
Zusammenarbeit mit Osteuropa und der GUS 8.01 7.30 9.00
Humanitäre Hilfe
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 4.67 6.26 5.16
Total DEZA/SECO 12.68 13.56 14.16
 
Andere Bundesämter
Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA 0.11 0.23 0.29
Bundesamt für Migration (BFM) 0.44 0.98 ..
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) 0.10 0.20 0.20
Total andere Bundesämter 0.65 1.41 0.49
 
Kantone und Gemeinden 0.03 .. ..
 
Total 13.36 14.97 14.65
* geplant; Gesamtbetrag aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten
DEZA-Angaben ohne Programmbeiträge an NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF

Arbeit und Einkommen
Investitionen schaffen Arbeitsplätze
In Süd- und Südwestserbien unterstützt die DEZA die Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelunternehmen wie auch die Marktentwicklung unter Einbezug benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Um Arbeitsplätze zu schaffen, werden in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) Rahmenbedingungen für den Privatsektor verbessert und Massnahmen zur Erhöhung der Produktivität umgesetzt. In der sich im Aufbau befindlichen Holzindustrie und Forstwirtschaft - einem der von der DEZA unterstützten Sektor - erhalten gerade auch ältere Arbeitssuchende Zugang zu Arbeitsplätzen.

Rechtsstaatlichkeit und Demokratie
Eine Gesetzesrevision gibt auch Frauen Zugang zu Subventionen
In diesem Bereich begleitet die DEZA den von der serbischen Regierung getragenen Dezentralisierungsprozess. Um ihre Aufgaben besser bewältigen und ihre Interessen gegenüber dem Zentralstaat angemessen vertreten zu können, erhalten Lokalbehörden Unterstützung in Form von Ausbildung und Beratung. Dabei sind demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien gemäss EU-Recht richtungsweisend.

2011 konnte eine gerade für Frauen wichtige neue Verordnung in Kraft gesetzt werden. Diese erlaubt es, dass neben Landbesitzern nun auch deren Angehörige Subventionen beantragen können. Bislang war dies einzig den Landbesitzern und damit, gemäss dem traditionellen Erbrecht, fast ausschliesslich Männern vorbehalten.

Bildung und soziale Integration
Zugang zur Grundschule auch für Kinder aus Roma-Gemeinden und anderen benachteiligten Gruppen
Die Annäherung des serbischen Bildungswesens an EU-Bildungsstandards ist Ziel der Bemühungen. Besondere Aufmerksamkeit geniesst dabei die Weiterbildung von Lehrpersonen und der verbesserte Zugang von Minderheiten zum öffentlichen Bildungswesen. So konnten in 60 Gemeinden die Kinder von rund 15‘000 Roma und Angehörige anderer benachteiligter Bevölkerungsgruppen in Vorschulförderprogramme integriert werden.

Migration
Rückkehrhilfe sowie Minderung des Migrationsdrucks
Zusätzlich zu den drei thematischen Schwerpunkten setzt die DEZA in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration (BfM) die Strategie der internationalen Migrationszusammenarbeit 2012–2015 um. Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen von Roma und anderen sozial benachteiligten Gruppen. Durch Projekte in Bildung und Wohnqualität mindert die Schweiz den Druck zur Auswanderung im Land. Weiter sollen rückkehrende Migrantinnen und Migranten bei deren Re-Integration in die Herkunftsgesellschaft unterstützt werden.

Geschichte der Zusammenarbeit
Von der Humanitären Hilfe zur Transitionsunterstützung
In Übereinstimmung mit dem aussenpolitischen Ziel, den Frieden und die Stabilität in Südosteuropa zu stärken, ist die DEZA seit 1991 in Serbien aktiv. Vom Beginn der Zusammenarbeit bis zum Ende der Konflikte im Oktober 2000 leistete die DEZA vorwiegend humanitäre Hilfe in Serbien. Von 2001 bis heute haben DEZA und SECO vier langfristige Programme zur Transitionsunterstützung durchgeführt.


Hintergrundinformationen Serbien

Zahlen und Fakten

Fläche
Bevölkerung
Bevölkerungswachstumsquote pro Jahr (seit 1990)
Lebenserwartung bei Geburt: Frauen / Männer
Analphabetismusquote Erwachsene: Frauen / Männer
Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf
Bevölkerungsanteil mit weniger als 2 US$ pro Tag
88'360
7.259
-0.4
77.3 / 72.0
3.3 / 0.8
6'312.3
0.6
km2
Mio.
%
Jahre
%
US$
%

Quelle: World Development Indicators 2013 der Weltbank

Landeshintergrundinformationen der BBC


Kontaktadresse der DEZA vor Ort:

Serbien (Belgrad)

Swiss Cooperation Office Serbia
Francuska 6 / II
11000 Belgrade - Serbia

Telefon +381 11 328 70 21
Fax +381 11 328 70 22
E-Mail belgrad@sdc.net
Website www.swiss-cooperation.admin.ch/serbia/

Weiterführende Informationen und Dokumente

Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land.