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| @ Franca Pedrazetti, Tetovo 2009 |
In der Schweiz lebende tetovarische Zugewanderte transferieren diverse ökonomische Ressourcen in ihre Herkunftsregion in Mazedonien.
Die vorliegende Studie der Hochschule Luzern untersucht die Auswirkungen der Migration in den Bereichen Ökonomie, Wissen, Know-how und Kultur.
Mazedonien
Website der DEZA in Mazedonien: www.swiss-cooperation.admin.ch/macedonia/
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Die Schweiz unterstützt Mazedonien seit 1992 im Rahmen von Projekten der bilateralen Zusammenarbeit und in Form von Beiträgen an internationale Programme. Von 1996 bis 2008 war Mazedonien ein Schwerpunktland der schweizerischen Ostzusammenarbeit. Seit 2009 führt die DEZA ein Sonderprogramm in Mazedonien. Mit dem ersten von der DEZA und dem SECO gemeinsam durchgeführten Länderprogramm (2000) konnte die Intervention der Schweiz in Mazedonien besser abgestimmt und eine langfristige Planung ermöglicht werden. Das Kooperationsprogramm 2005-2008 wurde im April 2008 von Peers (Peer Review) evaluiert. Die Ergebnisse dieser Evaluation dienten als Grundlage für die Programmgestaltung nach 2008. Die neue Kooperationsstrategie 2009-2012 konzentriert sich auf die folgenden zwei Bereiche: Rechtsstaat und Demokratie sowie Wasser und Umwelt. Der gegenwärtig laufende Dezentralisierungsprozess, der alle Gemeinden des Landes angemessen berücksichtigen und einbeziehen soll, bildet den Rahmen für die Umsetzung dieses Programms. Vereinbart wurde er in den Abkommen von Ohrid, die dem gewalttätigen Konflikt um die Rechte der albanischen Minderheit (2001) ein Ende setzten. Die internationale Gemeinschaft spielte dabei eine zentrale Rolle. Das Rahmenabkommen von Ohrid (Ohrid Framework Agreement) bedeutete auch das Ende der militärischen Krise und bildet seither die Grundlage für die Regierungsagenda (insbesondere in den Bereichen Rechte von Minderheiten und Dezentralisierungsprozess). Seit 2005 geniesst Mazedonien offiziell den Kandidatenstatus für eine Aufnahme in die EU. Der Bericht der EU vom Oktober 2009 empfiehlt die Aufnahme von formellen EU Beitrittsverhandlungen, welche jedoch wegen der immer noch nicht geklärten Namensfrage mit Griechenland verschoben wurden. Damit verbunden ist ebenso Mazedoniens hängiger NATO-Beitritt. Seit 2010 sind Mazedonier befreit von der Visumspflicht für kurzfristige Aufenthalte im Schengenraum. |
| Das bilaterale Engagement des Bundes | 2010 |
2011 |
2012* |
|---|---|---|---|
| DEZA | |||
| Zusammenarbeit mit Osteuropa und der GUS | 6.31 | 5.97 | 6.20 |
| Humanitäre Hilfe | – | – | – |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) | |||
| Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | 4.26 | 0.44 | 2.80 |
| Total Engagement DEZA/SECO | 10.57 | 6.41 | 9.00 |
| Andere Bundesämter | |||
| Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA | 0.10 | 0.08 | – |
| Eidg. Dep. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | 0.11 | 0.06 | – |
| Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) | 0.09 | 0.18 | 0.18 |
| Total andere Bundesämter | 0.30 | 0.32 | 0.18 |
| Total | 10.87 | 6.73 | 9.18 |
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs
– = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF
Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte
Die Kooperationsstrategie 2009-2012 konzentriert sich auf die folgenden zwei Schwerpunkte:
Rechtsstaat und Demokratie
| Ziel: Im Vordergrund steht die Stärkung der demokratischen Institutionen auf lokaler und nationaler Ebene, damit sie in der Lage sind, die nationalen Zielsetzungen umzusetzen, einerseits dank einer transparenten und wirksamen öffentlichen Verwaltung und andererseits einer aktiven Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen an den Entscheidungsprozessen. |
Dieser Schwerpunkt umfasst drei Teilbereiche:
1) Unterstützung der Dezentralisierung
2) Stärkung der Zivilgesellschaft
3) Stärkung des Gesetzgebungsprozesses
Wasser und Umwelt
| Ziel: Mazedonien soll in seinen Bemühungen unterstützt werden, damit es die internationalen Standards in den spezifischen Bereichen des Umweltschutzes und bei der nachhaltigen Nutzung von Wasser und anderen natürlichen Ressourcen einführen und umsetzen kann. |
Dieser Schwerpunkt umfasst zwei Teilbereiche:
1) Wasser: Abwassermanagement
2) Umwelt: Schutz der Biodiversität
Zudem orientiert sich die Kooperationsstrategie an zwei transversalen Themen:
- Gender: Bei den Kooperationsvorhaben wird darauf geachtet, dass die strukturell bedingten Ungleichheiten und die ungerechten Machtverhältnisse berücksichtigt werden. Für alle Bereiche werden besondere Ziele und Indikatoren ausgearbeitet, die der Genderdimension Rechnung tragen.
- Gouvernanz: Bereits bei der Planung von Projekten und Programmen werden folgende Grundsätze berücksichtigt: Förderung der Rechenschaftspflicht, Partizipation, Transparenz, Nichtdiskriminierung und Wirksamkeit sowie Aspekte bezüglich interethnischer Beziehungen.
Die DEZA arbeitet hauptsächlich mit folgenden Partnern zusammen:
- lokale NGO und Institutionen
- Regierung
- Gemeinden und Lokalbehörden
- schweizerische und internationale Organisationen (im Bereich Stärkung lokaler Kapazitäten)
Hintergrundinformationen Mazedonien
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Quelle: World Development Indicators 2011 der Weltbank |
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Landeshintergrundinformation der BBC
Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
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Mazedonien (Skopje) |
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Swiss Cooperation Office Macedonia |
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| Telefon | +389 231 03340 |
| Fax | +389 231 03341 |
| skopje@sdc.net | |
| Website | www.swiss-cooperation.admin.ch/macedonia/ |
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
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