
- Capitalisation des expériences
et résultats des Fonds de Soutien à l’Investissement Local et des Programmes d’Appui à la Gouvernance Locale au Niger 2000 – 2011
Download (PDF, 1446 KB) : [fr]
Niger
Website des Kooperationsbüros (DEZA) Niger: www.cooperation-suisse.admin.ch/niger
|
|
| Internationale Zusammenarbeit der Schweiz | 2011 |
2012 |
2013* |
|---|---|---|---|
| DEZA | |||
| Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit | 13.92 | 18.51 | 14.00 |
| Humanitäre Hilfe | 1.35 | 4.65 | 0.11 |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) | |||
| Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | – | – | – |
| Total DEZA/SECO | 15.27 | 23.16 | 14.11 |
| Andere Bundesämter | |||
| Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA | 0.36 | 0.41 | 0.32 |
| Total andere Bundesämter | 0.36 | 0.41 | 0.32 |
| Kantone und Gemeinden | 0.17 | 0.61 | .. |
| Total | 15.80 | 24.18 | 14.43 |
DEZA-Angaben ohne Programmbeiträge an schweizerische NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF
Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte
- Land-, Forst- und Viehwirtschaft: Schwerpunkt auf den in der Viehwirtschaft erworben Kenntnissen. Durchführung von Aktivitäten auf den Gebieten der Vieh- und Landwirtschaft sowie der Viehzucht, der Artenvielfalt, des Bodenrechts, des Boden- und Wasserschutzes und der dezentralisierten Finanzierungssysteme.
- Lokale Infrastruktur: ,Aufbau sozialer und kommunaler Infrastrukturen sowie Unterstützung von Unternehmensgründungen, Naturstrassenbau, Hydraulikprojekte.
- Dezentralisierung: Nutzung der Erfahrung in der Förderung der lokalen Regierungsführung und Anwendung auf die neuen Gemeinwesen, die aus dem Dezentralisierungsprozess hervorgehen. Konkret werden
Projekte in den Bereichen staatspolitische Ausbildung, organisatorische und institutionelle Entwicklung sowie nicht-formale Bildung unterstützt.
Transversale Themen
- Gleichberechtigung: Einflussnahme auf die Entschlossenheit und die Möglichkeiten von Männern und Frauen mit dem Ziel, bestehende Ungleichheit in ihren Beziehungen abzubauen und die Beteiligung der Frauen in den Entscheidungsgremien auf Familien- und Gemeindeebene zu fördern. Wichtig ist auch, dass der Zugang der Frauen zu politischen Institutionen unterstützt wird, dass dabei jedoch die Werte und das Veränderungstempo der nigerianischen Gesellschaft respektiert werden.
- Verwaltung: Förderung der gemeinsamen Ressourcenverwaltung durch Absprache zwischen Bevölkerung, Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen, basierend auf den prioritären Grundsätzen von Rechtsstaatlichkeit, Mitbestimmung, Transparenz, Verantwortlichkeit, Gerechtigkeit und Effizienz.
Partnerschaften
Die Schweizer Zusammenarbeit fördert den Dialog und die Absprache zwischen den verschiedenen Gruppen von Akteuren (horizontale Ebene) und den verschiedenen organisatorischen Stufen (vertikale Ebene). Sie arbeitet dabei mit folgenden Akteuren zusammen:
- mit lokalen Organisationen (Gemeinschafts- und Freiwilligenstrukturen)
- mit dezentralisierten Gemeinwesen (Gemeinden)
- mit dezentralisierten Diensten des Staates
- mit Unternehmen, Planungsbüros und weiteren Dienstleistungserbringern
- mit Vereinigungen, Verbänden und NGOs
- mit Ministerien
- mit den Vereinten Nationen, den Finanzinstitutionen und den übrigen Gebern
Humanitäre Hilfe: Schwerpunkte
Die Strategie zum Vorgehen in den vorwiegend von Hirtenfamilien bewohnten Regionen Filingué und Dakoro wurde bereits im Januar 2005 festgelegt. Die ersten Hilfsaktionen fanden dann im Mai und Juni
statt. Sie wurden bis Ende Juli fortgesetzt, da die internationale Hilfe nur zögerlich anlief. Parallel dazu wurde in der Region Téra von März bis Juli 2005 Soforthilfe geleistet.
Bei diesen Projekten ging es darum, der Bevölkerung über die schwierigste Zeit hinwegzuhelfen. In Téra wurden vier Bereiche aus einer ganzen Reihe von Bedürfnissen der Bevölkerung ausgewählt:
- Abgabe von Maniok-Stecklingen und Saatgut für den Anbau ausserhalb der Saison (im März)
- Arbeitsintensive Erdbewegungsarbeiten mit dem Ziel, schwierig zugängliche Strassen in ländlichen Gegenden auszubauen, dabei möglichst viele Leute zu entlöhnen und so die Kaufkraft in der Region zu erhöhen
- Abgabe von Saatgut für die aktuelle Landwirtschaftssaison
- Verkauf von Getreide zu günstigen Preisen. Dank dieses Programms konnte der Exodus der Bevölkerung in der Region Gorouol beschränkt und mehr als 70'000 Menschen geholfen werden.
In den vorwiegend von Hirtenfamilien bewohnten Gegenden (Dakoro, Filingué und Teile von Guidan Roumji) galt es, den Verkauf von Getreide und Futtermitteln zu moderaten Preisen zu organisieren.
Damit konnte ein Teil des Viehbestands gerettet und nach den ersten Regenfällen die Wanderung der Viehherden Richtung Norden in Gang gesetzt werden, womit Anbauflächen frei wurden. Insgesamt
profitierten 17'000 Familien vom Projekt.
In der Region Guidan Roumji wurde zu günstigen Preisen Hirse und Reis verkauft. Die Aktion, mit der die schlimmsten Folgen der Hungerkatastrophe in der entscheidenden Zeit der einsetzenden
Feldarbeiten aufgefangen wurden, kam 5'000 Familien in Landwirtschaftsgegenden zugute.
Hintergrundinformationen Niger
|
||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||
|
Quelle: World Development Indicators 2013 der Weltbank |
||||||||||||||||||||||||||||||
Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
|
Niger (Niamey) |
|
|
Bureau de la Coopération Suisse au Niger |
|
| Telefon | +227 207 3 3916 |
| Fax | +227 207 33313 |
| niamey@sdc.net | |
| Website | www.cooperation-suisse.admin.ch/niger |
|
Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
|

