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Stratégie de coopération

  • Stratégie de coopération de la Suisse au Niger 2012-2015
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Niger

Website der DEZA in Niger: www.cooperation-suisse.admin.ch/niger

NIGER.GIFNiger ist ein Schwerpunktland der Schweizer Zusammenarbeit. Die DEZA engagiert sich seit 1977 in diesem Sahelland und konzentriert ihre Aktivitäten auf drei Regionen: Gaya im Südwesten (an der Grenze zu Benin und Nigeria), Maradi (Zentrum der Landwirtschaft) sowie Tillabéri (im Zentrum und im Nordwesten). Die DEZA verfolgt mehrere Ziele: Einerseits will sie durch Armutsbekämpfung die Lebensqualität der Bevölkerung von Niger verbessern, indem Einfluss auf die dafür verantwortlichen Mechanismen genommen und gezielte Armutsbekämpfungsstrategien umgesetzt werden. Die DEZA engagiert sich in der ländlichen Entwicklung, im Bildungssektor und setzt sich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau ein. Diese Ziele sollen durch eine Unterstützung der lokalen Entwicklung erreicht werden. Weil Niger von einem strukturellen Nahrungsmittelproblem betroffen ist, treten regelmässig Notsituationen ein. In solchen Fällen kann die Schweizer Zusammenarbeit wie bei der Nahrungsmittelkrise im Jahr 2005 entsprechende Hilfseinsätze durchführen.


Das bilaterale Engagement des Bundes 2009
Mio. CHF
2010
Mio. CHF
2011*
Mio. CHF
DEZA
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit 9.38 13.25 13.00
Humanitäre Hilfe 0.49 4.50 0.60
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Total Engagement DEZA/SECO 9.87 17.75 13.60
Andere Bundesämter
Eidg. Dep. für auswärtige Angelengenheiten EDA (Politische Abteilung IV und andere) 0.15 0.13
Total andere Bundesämter 0.15 0.13 ..
Total 10.02 17.88 13.60
* geplant; Gesamtbetrag aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF

Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte

Transversale Themen

Partnerschaften

Die Schweizer Zusammenarbeit fördert den Dialog und die Absprache zwischen den verschiedenen Gruppen von Akteuren (horizontale Ebene) und den verschiedenen organisatorischen Stufen (vertikale Ebene). Sie arbeitet dabei mit folgenden Akteuren zusammen:


Humanitäre Hilfe: Schwerpunkte

Die Strategie zum Vorgehen in den vorwiegend von Hirtenfamilien bewohnten Regionen Filingué und Dakoro wurde bereits im Januar 2005 festgelegt. Die ersten Hilfsaktionen fanden dann im Mai und Juni statt. Sie wurden bis Ende Juli fortgesetzt, da die internationale Hilfe nur zögerlich anlief. Parallel dazu wurde in der Region Téra von März bis Juli 2005 Soforthilfe geleistet.
Bei diesen Projekten ging es darum, der Bevölkerung über die schwierigste Zeit hinwegzuhelfen. In Téra wurden vier Bereiche aus einer ganzen Reihe von Bedürfnissen der Bevölkerung ausgewählt:

  1. Abgabe von Maniok-Stecklingen und Saatgut für den Anbau ausserhalb der Saison (im März)
  2. Arbeitsintensive Erdbewegungsarbeiten mit dem Ziel, schwierig zugängliche Strassen in ländlichen Gegenden auszubauen, dabei möglichst viele Leute zu entlöhnen und so die Kaufkraft in der Region zu erhöhen
  3. Abgabe von Saatgut für die aktuelle Landwirtschaftssaison
  4. Verkauf von Getreide zu günstigen Preisen. Dank dieses Programms konnte der Exodus der Bevölkerung in der Region Gorouol beschränkt und mehr als 70'000 Menschen geholfen werden.

In den vorwiegend von Hirtenfamilien bewohnten Gegenden (Dakoro, Filingué und Teile von Guidan Roumji) galt es, den Verkauf von Getreide und Futtermitteln zu moderaten Preisen zu organisieren. Damit konnte ein Teil des Viehbestands gerettet und nach den ersten Regenfällen die Wanderung der Viehherden Richtung Norden in Gang gesetzt werden, womit Anbauflächen frei wurden. Insgesamt profitierten 17'000 Familien vom Projekt.
In der Region Guidan Roumji wurde zu günstigen Preisen Hirse und Reis verkauft. Die Aktion, mit der die schlimmsten Folgen der Hungerkatastrophe in der entscheidenden Zeit der einsetzenden Feldarbeiten aufgefangen wurden, kam 5'000 Familien in Landwirtschaftsgegenden zugute.


Hintergrundinformationen Niger

Zahlen und Fakten
Fläche
Bevölkerung
Bevölkerungswachstumsquote pro Jahr (seit 1990)
Lebenserwartung bei Geburt: Frauen / Männer
Analphabetismusquote Erwachsene: Frauen / Männer
Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf
Bevölkerungsanteil mit weniger als 2 US$ pro Tag
1'267'000
15.3
3.9
53 / 51
..
352
..
km2
Mio.
%
Jahre
%
US$
%

Quelle: World Development Indicators 2011 der Weltbank

Landeshintergrundinformationen der BBC


Kontaktadresse der DEZA vor Ort:

Niger (Niamey)

Bureau de la Coopération Suisse au Niger
B.P. 728
Rue du Souvenir 47
Niamey - Niger

Telefon +227 207 3 3916
Fax +227 207 33313
E-Mail niamey@sdc.net
Website www.cooperation-suisse.admin.ch/niger

Weiterführende Informationen und Dokumente

Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land.