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Mekong (Vietnam, Laos, Kambodscha, Myanmar)
Website der DEZA in Mekong (Vietnam, Laos, Kambodscha, Myanmar): www.swiss-cooperation.admin.ch/mekong/
Die Arbeit der DEZA in der Region
Mekong konzentriert sich auf die folgenden vier Länder: Vietnam, Laos, Kambodscha und Myanmar. Den zwei ersten Ländern kommt eine besondere Bedeutung zu. Die Schweiz kann auf eine lange Tradition
bilateraler Zusammenarbeit mit Vietnam zurückblicken. Diese Erfahrung hilft der DEZA, erfolgreiche Entwicklungsansätze auch in anderen Teilen der Region zu verfolgen.
Laos, das viele Ähnlichkeiten mit seinem östlichen Nachbarn teilt, ist für die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit Vietnam der wichtigste Partner in der Region. Den regionalen
Aspekten wird in den nächsten Jahren vermehrt Rechnung getragen. Das Kooperationsbüro in Laos ist für die Leitung des Programms in der Mekong Region zuständig, zudem befindet sich ein Programmbüro in
Vietnam.
In Myanmar (ehemals Burma) ist die Schweiz im Rahmen der humanitären Hilfe bestrebt, die Lebensbedingungen und die Grundversorgung der ärmsten Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Sie unterstützt
ebenfalls die Opfer des Zyklons Nargis, der das Land im Mai 2008 heimgesucht hat. In Kambodscha konzentriert sich die DEZA auf ein Projekt im Gesundheitsbereich.
| Das bilaterale Engagement des Bundes | 2009 |
2010 |
2011* |
|---|---|---|---|
| DEZA | |||
| Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit | 27.29 | 26.21 | 33.90 |
| Humanitäre Hilfe | 5.59 | 5.17 | 5.70 |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) | |||
| Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | 11.85 | 19.96 | 19.52 |
| Total Engagement DEZA/SECO | 44.73 | 51.34 | 59.12 |
| Andere Bundesämter | |||
| Eidg. Dep. für auswärtige Angelengenheiten EDA (Politische Abteilung IV und andere) | 0.55 | 0.41 | 0.37 |
| Eidg. Dep. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | 0.43 | 0.80 | 0.63 |
| Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) | 0.17 | 0.12 | 0.12 |
| Total andere Bundesämter | 1.15 | 1.33 | 1.12 |
| Total | 45.88 | 52.67 | 60.24 |
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs
Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte
Das Programm in der Region Mekong konzentriert sich auf folgende Themen:
- Ländliche Entwicklung und nachhaltige Nutzung der Ressourcen: Förderung partizipativer Methoden für die nachhaltige Wald- und Bodennutzung; Stärkung der Kapazitäten der
nationalen Agrarinstitutionen, Beratungsstellen und Basisgruppen; Entwicklung der Bergregionen durch die Vermittlung landwirtschaftlichen Wissens sowie die Unterstützung von
Familienbetrieben.
- Gute Regierungsführung: Stärkung der Mitbestimmung, des Rechtsystems und des Rechtsstaats; Beitrag zur Reform der öffentlichen Verwaltung, des Parlaments und der Verwaltung der
Staatsfinanzen; Stärkung des Rechtshilfesystems; Ausbildung des Verwaltungspersonals. Unterstützung bei der Ausarbeitung nationaler Entwicklungsstrategien, Gesetze und Entwicklungspolitiken im Sinne
der Millennium Development Goals der UNO. Ausbau der institutionellen, geschäftsführenden und organisatorischen Kapazitäten der lokalen Partner und Institutionen.
- Wirtschaftliche Entwicklung mit Fokus auf der Privatsektorunterstützung: Stärkung des Wirtschaftssektors, der Grundinfrastruktur sowie des nationalen, regionalen und internationalen Handels. Viel Gewicht wird auf die strukturellen Grundvoraussetzungen gelegt, welche die arme Bevölkerungsschicht befähigt, sich im schnell wachsenden marktwirtschaftlichen Umfeld zu behaupten.
Im Herbst 2006 wurde das neue Büro in Vientiane eröffnet, welches einen raschen Programmaufbau in Laos ermöglicht hat. Damit verstärkt die Schweiz ihre seit Mitte der neunziger Jahre gute Entwicklungszusammenarbeit mit der laotischen Regierung. Ein Höhepunkt dieser nun mehr als fünfzehnjährigen Partnerschaft ist das Projekt für die Erforschung von neuen Reissorten, welches Laos geholfen hat, seine Reis-Selbstversorgung zu gewährleisten. Einen weiteren wichtigen Beitrag leistet die DEZA mit ihrer Unterstützung bei der Beseitigung von nicht explodiertem Kriegsmaterial, das noch aus dem Vietnamkrieg stammt. Auch unterstützt die DEZA die von der Regierung lancierte Reform der staatlichen Administration. Diese soll nicht nur effizienter, sondern auch für die Bevölkerung besser zugänglich werden.
Obwohl Kambodscha kein Schwerpunktland der schweizerischen Entwicklungspolitik ist, wird dort ein wichtige Projekt im öffentlichen Gesundheitsbereich unterstützt: die Spitäler Kantha Bopha des
Schweizer Kinderarztes Beat Richner. Sie sind von grossem Nutzen für eine Mehrzahl der kambodschanischen Kinder und Mütter, denn die Gesundheitsversorgung ist unentgeltlich und von hoher
Qualität.
Das Sekretariat für Wirtschaft (SECO), mit dem die DEZA eine gemeinsame Strategie erarbeitet hat, unterstützt den Einbezug Vietnams in die Weltwirtschaft und fördert dessen
nachhaltiges Wirtschaftswachstum zur Verminderung der Armut. Erfolgreich in Vietnam durchgeführte Projekte, die sich als Modell für die benachbarten Mekong-Länder eignen, werden unter Nutzung der
Synergien und der Drehscheibenfunktion des vietnamesischen Projekts wiederholt. Konkret beteiligt sich das SECO an Programmen im Bereich der Handelsförderung, Privatsektorentwicklung und an
Unterstützungsmassnahmen für Reformen des Finanzsektors sowie des öffentlichen Finanzwesens.
Die Politische Abteilung IV führt den Menschenrechtsdialog mit Vietnam. Schwerpunktthemen dieses Dialogs sind folgende Bereiche: Rechtsreformen, Folter, Todesstrafe,
Minderheitenrechte und Religionsfreiheit, Frauenrechte sowie internationale Menschenrechtsfragen. Der Dialog führte zu Folgeaktivitäten wie Seminaren und Studienreisen zum Thema der Gleichstellung
von Frau und Mann sowie zu ergänzenden Aktivitäten in den Bereichen der Minderheitenrechte, des Strafvollzugs und der internationalen Menschenrechtsmechanismen.
Die Partner der DEZA sind:
- Regierungen, z.B. in Vietnam: Ministerien für Landwirtschaft, Erziehung, Technologie und Umwelt sowie Planung und Investitionen
- Provinz-, Gemeinde- und Lokalbehörden
- Schweizerische Nichtregierungsorganisationen und andere (auch internationale) Hilfswerke
- Basisorganisationen
- Lokale Universitäten und spezialisierte Institute
- Regionale und multilaterale Organisationen
Humanitäre Hilfe: Schwerpunkte
Katastrophenvorsorge – Hilfe für die Ärmsten:
Die Bevölkerung der Mekong-Region ist verschiedenen Risiken ausgesetzt, die ihre Lebensgrundlagen und ihre Gesundheit gefährden.
Die humanitäre Hilfe der Schweiz ist in der Lage, rasch Hilfe zu leisten. Ausschlaggebend für einen Einsatz ist das Ausmass einer Katastrophe. Im Mai 2008 verwüstete der Zyklon Nargis den Südwesten
Myanmars und forderte rund 140 000 Tote oder Verschwundene. Die Schweiz leistete während der Nothilfephase finanzielle, materielle und technische Unterstützung und beteiligte sich gemeinsam mit ihren
Partnern vor Ort an den ersten Wiederaufbaumassnahmen. Sie wird 2009 ihre Unterstützung in der vom Zyklon betroffenen Region fortsetzen. Die humanitäre Hilfe der Schweiz war bereits seit einigen
Jahren aktiv im Osten des Landes und in den Flüchtlingslagern von Myanmar, die sich auf thailändischem Boden befinden. Dieses Engagement erlaubt es ihr, die Lebensbedingungen und die Grundversorgung
der ärmsten Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Dazu gehören namentlich die Vertriebenen und Flüchtlinge der internen Konflikte sowie die alten Bauern und ihre Familien, die den Mohnanbau aufgegeben
haben.
Hintergrundinformationen Mekong-Region
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Vietnam
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Laos
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Kambodscha
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Myanmar |
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.. = keine Angaben
Landeshintergrundinformationen der BBC - Vietnam
Landeshintergrundinformationen der BBC - Laos
Landeshintergrundinformationen der BBC- Kambodscha
Landeshintergrundinformationen der
BBC- Myanmar
Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
|
Mekong (Vietnam, Laos, Kambodscha, Myanmar) (Hanoi) |
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SDC |
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| Telefon | +844 393 46627 |
| Fax | +844 393 46633 |
| hanoi@sdc.net | |
| Website | www.swiss-cooperation.admin.ch/mekong/ |
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
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