Bundesverwaltung admin.ch
Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
DEZA – weltweit vor Ort

Besuchen Sie die Websites der Schweizer Kooperationsbüros.

Schweiz
Schweiz 
Suche:
Konkrete Projekte
Warum wir unsere Berge lieben
Cooperation Strategy Nepal
Nepal.gif
  • Swiss Cooperation Strategy for Nepal 2009 - 2012
    Download (PDF, 7510 KB) [en]  
Schweiz und Nepal
Nepal.jpg

Eine enge Partnerschaft seit über 50 Jahren
Käse, Hängebrücken, Strassenbau, Berufsbildung, Samenproduktion, Schutz der Menschenrechte und Förderung des Friedens und der Demokratie stehen für die Schwerpunktprogramme der Schweizer Entwicklungs-zusammenarbeit in Nepal während der letzten fünfzig Jahre.

 Rückblick
 Brochure: 50 Years Nepal-Swiss Development Partnership (en)

Nepal

Website der DEZA in Nepal: www.swiss-cooperation.admin.ch/nepal/

NEPAL.GIFNepal ist ein Schwerpunktland der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit. Die Schweiz leistet dort einen Beitrag zur Förderung des Friedensprozesses, der Beachtung der Menschenrechte und zur Verbesserung der Lebensbedingungen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Die Präsenz der Schweiz in Nepal geht bis in die 1950er Jahre zurück. Während sich die Schweizer Hilfe zu Beginn fast ausschliesslich auf land- und forstwirtschaftliche Projekte in den Hügelzonen konzentriert hatte, gewannen in den 1990er Jahren Projekte im Brücken- und Strassenbau, in der nachhaltigen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen sowie in der Berufsbildung und Kleingewerbeförderung an Bedeutung. Mit der Verschärfung des Konflikts zwischen den maoistischen Rebellen und dem monarchischen Staat rückten seit 1998 zunehmend die Arbeit zur Friedensförderung und Stärkung der Gouvernanz ins Zentrum des Schweizer Engagements in Nepal. Die mit der Politischen Direktion gemeinsam erarbeitete Schweizer Kooperationsstrategie für Nepal 2009 – 2012 gibt den gegenwärtigen strategischen Rahmen für das Engagement der DEZA in Nepal.

Internationale Zusammenarbeit der Schweiz 2011
Mio. CHF
2012
Mio. CHF
2013*
Mio. CHF
 
DEZA
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit 32.16 33.41 32.50
Humanitäre Hilfe 0.09 0.55 0.20
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Total DEZA/SECO 32.25 33.96 32.70
 
Andere Bundesämter
Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA 1.24 1.09 1.25
Eidg. Dep. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) 0.22
Total andere Bundesämter 1.46 1.09 1.25
 
Kantone und Gemeinden 0.84 .. ..
 
Total 34.55 35.05 33.95
* geplant; Gesamtbetrag aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten
DEZA-Angaben ohne Programmbeiträge an NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF

Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte

Die Schweiz will in Nepal einen wirksamen Beitrag zur Erreichung ausgewählter UNO-Milleniumsziele und der Umsetzung der Armutsreduktionsstrategie leisten. Sie fördert dabei den Friedensprozess, die Demokratisierung und die Beteiligung benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Sie setzt ihre Instrumente koordiniert ein und harmonisiert ihre Aktivitäten mit anderen Entwicklungsagenturen.

Die Schweiz setzt sich vor allem in den folgenden Bereichen ein:

Die DEZA trägt zur Harmonisierung und Koordination unter den Gebern bei und fördert dabei die Entwicklungsbestrebungen der nepalesischen Bevölkerung. Sie arbeitet zusammen mit:


Humanitäre Hilfe: Schwerpunkte

Trotz der Beendigung des Maoisten-Aufstandes und der Unterzeichnung des Friedensabkommens sind in Nepal die Folgen des 10-jährigen Konfliktes zwischen maoistischen Rebellen und der Regierung – Vertreibungen, Zerstörung von Infrastrukturen und Destabilisierung des Landes – allgegenwärtig. Zudem leben noch immer etwa 90 000 Flüchtlinge aus Bhutan in Lagern, wobei sich hier eine positive Entwicklung abzeichnet. Das Hochkommissariat für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR) führte 2007 mit der Zustimmung der Regierung eine Zählung und Registrierung der Flüchtlinge durch. Bis jetzt haben verschiedene Staaten (USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Norwegen, Dänemark und die Niederlande) über 25 000Flüchtlinge aus Bhutan aufgenommen (Stand Ende 2009). Im Weiteren ist Nepal durch Naturkatastrophen gefährdet, insbesondere durch Überschwemmungen und Erdrutsche während dem Monsun, aber auch durch Dürren und Erdbeben.

Das Kooperationsbüro in Kathmandu beobachtet die humanitäre Lage und verwirklicht mit bilateralen Partnern und multilateralen Organisationen humanitäre Aktionen. Zur Unterstützung von Opfern des Konflikts, Menschen, die von Naturkatastrophen betroffen sind, und Flüchtlingen aus Bhutan werden dem Kooperationsbüro (Kleinaktionen), internationalen Organisationen (WFP, IKRK) sowie NGO (Terre des Hommes) Finanzbeiträge und je nach Bedarf auch Experten der Humanitären Hilfe und des SKH zur Verfügung gestellt.


Hintergrundinformationen

Zahlen und Fakten
Fläche
Bevölkerung
Bevölkerungswachstumsquote pro Jahr (seit 1990)
Lebenserwartung bei Geburt: Frauen / Männer
Analphabetismusquote Erwachsene: Frauen / Männer
Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf
Bevölkerungsanteil mit weniger als 2 US$ pro Tag
147'180
30.486
1.7
69.6 / 67.9
51.7/ 27.0
619.5
57.3
km2
Mio.
%
Jahre
%
US$
%
Quelle: World Development Indicators 2013 der Weltbank

Landeshintergrundinformationen der BBC

Kontaktadresse der DEZA vor Ort:

Nepal (Kathmandu)

Swiss Cooperation Office Nepal
Jawalakhel, Ekantakuna
P.O. Box - 113
Kathmandu - Nepal

Telefon +977 155 24927
Fax +977 155 25358
E-Mail kathmandu@sdc.net
Website www.swiss-cooperation.admin.ch/nepal/

Weiterführende Informationen und Dokumente

Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land.