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DEZA - Nordkorea
Bundesverwaltung admin.ch
Departement für auswärtige Angelegenheiten
DEZA - Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit
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Nordkorea

Website der DEZA in Nordkorea: www.swiss-cooperation.admin.ch/northkorea/

Map of DPRKEin Landwirtschaftsprogramm zur Verbesserung der Nahrungsmittelproduktion und die Unterstützung zur Öffnung gegen aussen stehen im Mittelpunkt der Entwicklungszusammenarbeit mit Nordkorea. Begonnen hatte das Engagement des Bundes 1995 mit humanitärer Hilfe um die Hungersituation zu mildern, welche durch Dürren und Überschwemmungen sowie durch Strukturprobleme ausgelöst worden war. Seit 1997 betreibt die DEZA ein permanentes Büro in Pyöngyang.
Das Sonderprogramm Nordkorea der DEZA wird Ende 2011 aufgrund eines Entscheides des schweizerischen Parlamentes beendet. Die Aktivitäten der humanitären Hilfe werden nach 2011 weiter geführt.


Das bilaterale Engagement des Bundes 2009
Mio. CHF
2010
Mio. CHF
2011*
Mio. CHF
DEZA
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit 3.34 3.66 2.00
Humanitäre Hilfe 3.11 4.97 3.30
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Total Engagement DEZA/SECO 6.45 8.63 5.30
Andere Bundesämter
Eidg. Dep. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) 0.40 0.32 0.30
Total andere Bundesämter 0.40 0.32 0.30
Total 6.85 8.95 5.60
* geplant; Gesamtbetrag aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs
– = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF

Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte

Unterstützt von internationalen Landwirtschaftsexperten ist eine DEZA-Koordinatorin zusammen mit den koreanischen Partnern für die Umsetzung der Projekte verantwortlich. Das Hauptziel der Interventionen ist die Verbesserung der Nahrungssicherheit für die Landbevölkerung und der Aufbau von Kapazitäten durch:

Das Landwirtschaftsprogramm: Was 1995 mit humanitärer Hilfe begann – Nahrungsmittelhilfe (Mais, Reis, Saatgut), Winterkleidung, Fleischlieferungen aus der Schweiz – hat seit 1998 deutlicher den Charakter einer "Hilfe zur Selbsthilfe" gewonnen. Der Schwerpunkt liegt in der Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft unter anderem durch Verbesserung und Vervielfältigung von Kartoffel- und Maissaatgut, Einführung von Fruchtfolgen, Integrierter Schädlingsbekämpfung und Integration von Tierhaltung. Das Ziel ist es dank innovativen Projekten und Programmen in sechs Bezirken des Landes die Ernährungssicherung nachhaltig zu verbessern, Methoden und Konzepte über bestehende Ausbildungskanäle zu verbreiten und den Landwirtschaftssektor mit Rat und Tat zu unterstützen. Gemachte Erfahrungen im Anbau und der Verwertung sollen in regionale und nationale Strategien des Landes einfliessen, was letztlich im Fall der Integrierten Schädlingsbekämpfung zur Adoption einer Nationalen Strategie führen soll. Zusammen mit lokalen Partnern werden Pilotprojekte zur nachhaltigen Nutzung von erosionsgefährdeten Hängen durch geführt. Aufgrund erster positiver Erfahrungen wird das Projekt auf weitere Gebiete ausgedehnt. Neben der landwirtschaftlichen Produktion wird auch die Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten mit technischer und betriebswirtschaftlicher Ausbildung unterstützt..

Aufbau von Kapazitäten und Öffnung gegen aussen: Um die Nahrungssicherheit langfristig zu gewährleisten, ist es nötig, dass Nordkorea seine in den letzten Jahren zaghaft begonnene Öffnung weiter vorantreibt. Mangelndes Fachwissen bei der Umsetzung wirtschaftspolitischer Reformen soll durch gezielte Ausbildungsmassnahmen vor Ort, in der Schweiz oder in Drittländern behoben werden. Eine der Aktivitäten ist die „Pyongyang Business School“, welche ein modular aufgebauter Kurs in moderner Wirtschaftskunde ist.
Das Sonderprogramm Nordkorea wird bis Ende 2011 weiter geführt werden und legt dabei einen Fokus auf Konsolidierung von erfolgreichen und erfolgsversprechenden Resultaten sowie Übergabe von Aktivitäten an koreanische oder internationale Partner.


Hintergrundinformationen

Zahlen und Fakten
Fläche
Bevölkerung
Bevölkerungswachstumsquote pro Jahr
Lebenserwartung bei Geburt: Frauen / Männer
Analphabetismusquote Erwachsene: Frauen / Männer
Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf
Bevölkerungsanteil mit weniger als 2 US$ pro Tag
120'538
23.7
1
69 / 65
1 %
1'800
..
km2
Mio.
%
Jahre
US$
Quelle: The World Factbook 2008, CIA
.. = keine Angaben

Landeshintergrundinformationen der BBC

Kontaktadresse der DEZA vor Ort:

Nordkorea (Pyongyang)

Swiss Cooperation Office North Korea
Daedonggang District
Munhundong
Yubo Street No. 3
Pyongyang - DPR of Korea

Telefon +850 (0) 2 381 76 45
+850 (0) 2 381 76 46
Fax +850 (0) 2 381 76 43
E-Mail pyongyang@sdc.net
Website www.swiss-cooperation.admin.ch/northkorea/

Weiterführende Informationen und Dokumente

Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land.