Nordkorea
Website der DEZA in Nordkorea: www.swiss-cooperation.admin.ch/northkorea/
|
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF |
Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte
Unterstützt von internationalen Landwirtschaftsexperten ist eine DEZA-Koordinatorin zusammen mit den koreanischen Partnern für die Umsetzung der Projekte verantwortlich. Das Hauptziel der Interventionen ist die Verbesserung der Nahrungssicherheit für die Landbevölkerung und der Aufbau von Kapazitäten durch:
- einen Beitrag zu einer effizienteren Landwirtschaft,
- einen Beitrag zur Öffnung gegen aussen
- die Verbesserung des Zugangs zu internationalen Organisationen
Das Landwirtschaftsprogramm: Was 1995 mit humanitärer Hilfe begann – Nahrungsmittelhilfe (Mais, Reis, Saatgut), Winterkleidung, Fleischlieferungen aus der Schweiz – hat seit 1998
deutlicher den Charakter einer "Hilfe zur Selbsthilfe" gewonnen. Der Schwerpunkt liegt in der Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft unter anderem durch Verbesserung und Vervielfältigung von
Kartoffel- und Maissaatgut, Einführung von Fruchtfolgen, Integrierter Schädlingsbekämpfung und Integration von Tierhaltung. Das Ziel ist es dank innovativen Projekten und Programmen in sechs Bezirken
des Landes die Ernährungssicherung nachhaltig zu verbessern, Methoden und Konzepte über bestehende Ausbildungskanäle zu verbreiten und den Landwirtschaftssektor mit Rat und Tat zu unterstützen.
Gemachte Erfahrungen im Anbau und der Verwertung sollen in regionale und nationale Strategien des Landes einfliessen, was letztlich im Fall der Integrierten Schädlingsbekämpfung zur Adoption einer
Nationalen Strategie führen soll. Zusammen mit lokalen Partnern werden Pilotprojekte zur nachhaltigen Nutzung von erosionsgefährdeten Hängen durch geführt. Aufgrund erster positiver Erfahrungen wird
das Projekt auf weitere Gebiete ausgedehnt. Neben der landwirtschaftlichen Produktion wird auch die Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten mit technischer und
betriebswirtschaftlicher Ausbildung unterstützt..
Aufbau von Kapazitäten und Öffnung gegen aussen: Um die Nahrungssicherheit langfristig zu gewährleisten, ist es nötig, dass Nordkorea seine in den letzten Jahren zaghaft begonnene
Öffnung weiter vorantreibt. Mangelndes Fachwissen bei der Umsetzung wirtschaftspolitischer Reformen soll durch gezielte Ausbildungsmassnahmen vor Ort, in der Schweiz oder in Drittländern behoben
werden. Eine der Aktivitäten ist die „Pyongyang Business School“, welche ein modular aufgebauter Kurs in moderner Wirtschaftskunde ist.
Das Sonderprogramm Nordkorea wird bis Ende 2011 weiter geführt werden und legt dabei einen Fokus auf Konsolidierung von erfolgreichen und erfolgsversprechenden Resultaten sowie Übergabe von
Aktivitäten an koreanische oder internationale Partner.
Hintergrundinformationen
|
||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||
| Quelle: The World Factbook 2008, CIA .. = keine Angaben |
||||||||||||||||||||||||||||||
Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
|
Nordkorea (Pyongyang) |
|
|
Swiss Cooperation Office North Korea |
|
| Telefon | +850 (0) 2 381 76 45 +850 (0) 2 381 76 46 |
| Fax | +850 (0) 2 381 76 43 |
| pyongyang@sdc.net | |
| Website | www.swiss-cooperation.admin.ch/northkorea/ |
|
Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
|
Ein Landwirtschaftsprogramm
zur Verbesserung der Nahrungsmittelproduktion und die Unterstützung zur Öffnung gegen aussen stehen im Mittelpunkt der Entwicklungszusammenarbeit mit Nordkorea. Begonnen hatte das Engagement des
Bundes 1995 mit humanitärer Hilfe um die Hungersituation zu mildern, welche durch Dürren und Überschwemmungen sowie durch Strukturprobleme ausgelöst worden war. Seit 1997 betreibt die DEZA ein
permanentes Büro in Pyöngyang.