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Cooperation Strategy
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  • Swiss Cooperation Strategy for Mongolia 2007-2012
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DEZA-Projekte in der Mongolei

  • Livestock Project
    Mongolia
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  • "Green Gold" Pasture Ecosystem Management Project
    Mongolia
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  • Potato Programme
    Mongolia
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  • Sustainable Artisanal Mining Project
    Mongolia
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Mongolei

Website der DEZA in Mongolei: www.swiss-cooperation.admin.ch/mongolia/

MONGOLIA.GIFDie DEZA hat im Jahr 2001 ihre Aktivitäten in der Mongolei mit Hilfsmassnahmen im Zusammenhang mit der Wetter-Katastrophe "Dzud" aufgenommen. Sie folgte dabei einem gemeinsam von der UNO und der mongolischen Regierung lancierten Aufruf. Seither hat sich die Zusammenarbeit schrittweise von der humanitären Hilfe hin zu Programmen der Entwicklungszusammenarbeit verlagert. 2004 hat die DEZA in Ulaanbaatar ein Kooperationsbüro eröffnet.
Ziel des DEZA-Programms ist es, einen Beitrag zu leisten an die Sicherung und Verbesserung der Existenzgrundlage der Hirtenvölker. Unterstützt werden aber auch jene Hirten, die ihr Nomadendasein aufgegeben haben und in die Städte gezogen sind. Der Fokus liegt auf einer nachhaltigen Nutzung und Rehabilitierung natürlicher Ressourcen sowie auf einer umweltverträglichen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

Das bilaterale Engagement des Bundes 2010
Mio. CHF
2011
Mio. CHF
2012*
Mio. CHF
DEZA
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit 11.65 13.33 13.40
Humanitäre Hilfe
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Total Engagement DEZA/SECO 11.65 13.33 13.40
Andere Bundesämter
Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA 0.05
Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) 0.12 0.10 0.10
Total andere Bundesämter 0.12 0.15 0.10
Total 11.77 13.48 13.50
* geplant; Gesamtbetrag aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs
– = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF

Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte

Die DEZA engagiert sich vor allem in den folgenden Bereichen:

Die schweizerische Entwicklungsstrategie steht im Einklang mit den Entwicklungszielen der mongolischen Regierung. Im Vordergrund stehen die Armutsreduzierung und die Sicherstellung minimaler Lebensstandards, Wachstumsförderung durch den Privatsektor, gute Regierungsführung, nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Sie ist aber auch auf die regionale Entwicklungspolitik abgestimmt, welche eine gerechtere Verteilung des Nutzens der Entwicklung übers ganze Land anstrebt. Zu den Schwerpunkten in allen Bereichen zählen die Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen, die Entwicklung institutioneller Kapazitäten und Fragen rund um die Gouvernanz.

Die DEZA arbeitet mit folgenden Partnern zusammen:


Humanitäre Hilfe: Schwerpunkte

Seit 2001 leistet die Schweiz in der Mongolei humanitäre Hilfe. Diese ist hauptsächlich für die mongolischen Hirten bestimmt, die zwischen 1999 und 2003 stark unter den trockenen Sommern und äusserst strengen Wintern („Dzud“) zu leiden hatten, sowie für Kinder und sozial benachteiligte Menschen.

Der dramatische Verlust von Viehherden während drei aufeinander folgender harter Winter bedrohte die Existenz vieler Hirtenfamilien. Daher richtete sich die humanitäre Hilfe zunächst an die traditionelle Nomadenbevölkerung. Doch angesichts der sehr schwierigen sozialen Situation in der Hauptstadt und den Provinzzentren nach der Übergangsphase von der Plan- zur freien Marktwirtschaft sind die jüngsten Dzud-Katastrophen wohl nur die Spitze des Eisbergs. Die schweizerische humanitäre Hilfe hat ihre anfängliche Unterstützung im Bereich "Dzud-Katastrophenhilfe und Vorbeugung" in den Jahren 2004 und 2005 in den Bereich soziale Dienstleistungen verlagert. Dabei wählte die DEZA den von andern Ländern her bewährten Cash-Ansatz, das heisst, die betroffenen Hirtenfamilien erhielten via Banktransfer einen bestimmten Geldbetrag, mit dem sie sich dann auf dem lokalen Markt mit den für sie wichtigsten Gütern eindecken konnten. Die meisten Hirten kauften sich Tiere und schätzten die unbürokratische, auf gegenseitigem Vertrauen beruhende Art der Hilfe.


Hintergrundinformationen Mongolei

Zahlen und Fakten
Fläche
Bevölkerung
Bevölkerungswachstumsquote pro Jahr (seit 1990)
Lebenserwartung bei Geburt: Frauen / Männer
Analphabetismusquote Erwachsene: Frauen / Männer
Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf
Bevölkerungsanteil mit weniger als 2 US$ pro Tag
1'564'120
2.7
1.1
70 / 64
2 / 3
1'573
..
km2
Mio.
%
Jahre
%
US$
%

Quelle: World Development Indicators 2011 der Weltbank

Landeshintergrundinformationen der BBC


Kontaktadresse der DEZA vor Ort:

Mongolei (Ulaanbaatar)

Cooperation Office of the Embassy of Switzerland - Consular Section Ulaanbaatar
“Tengeriin Tsag” Centre
Olympic street 12, Khoroo 1
Sukhbaatar District, Ulaanbaatar, Mongolia

Po/Box 37, Ulaanbaatar 210648, Mongolia

Telefon +976 11 331422
Fax +976 11 331420
E-Mail ulaanbaatar@sdc.net
Website www.swiss-cooperation.admin.ch/mongolia/

Weiterführende Informationen und Dokumente

Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land.