Verhandlungen mit Tunesien abgeschlossen
Medienmitteilung 28.03.2012
Ein Jahr Schweizer Engagement in Nordafrika
Medienmitteilung, 07.03.2012
Überblick
Factsheet: Engagement der Schweiz, 11.10.2011
Timeline
Engagement der PA IV
Jahreskonferenz der PAIV zu den Aufständen in der arabischen Welt, 18.10.2011
Dossier
Treffen der EU-Tunesien Task Force, 28.09.2011
Rede der Bundespräsidentin Micheline
Calmy-Rey (fr)
Medienmitteilung
Internationale Konferenz zu Libyen in Paris, 01.09.2011
Rede der Bundespräsidentin Micheline
Calmy-Rey (fr)
Regionale Botschafterkonferenz in Doha vom 19.06.2011–21.06.2011
Medienmitteilung, 21.06.2011
Regionale Botschafterkonferenz in Tunis vom 01.05.2011–03.05.2011
Medienmitteilung, 03.05.2011
Rede der Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, 01.05.2011
Ankündigung der Nordafrika-Strategie
Medienmitteilung des
Bundesrates, 11.03.2011
INTERVIEWS
PAIV Chef Claude Wild
Aussenministerin Micheline Calmy-Rey
Staatssekretär Peter Maurer
Basler Zeitung, 11.06.2011
Nordafrika
„Arabischer Frühling“ – Schweizer Unterstützung in Nordafrika
Auf die Krise in Libyen hat die Humanitäre Hilfe des Bundes rasch reagiert und Soforteinsatzteams nach Tunesien und Ägypten zur Unterstützung der aus Libyen flüchtenden Menschen geschickt. Mittel- und längerfristig wird die Schweiz die Veränderungen in Nordafrika mit einem neuen, departementsübergreifenden Programm begleiten, das die DEZA gemeinsam mit der Politischen Direktion und der Völkerrechtsdirektion des EDA, dem Bundesamt für Migration und dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO umsetzt. Die Schweiz arbeitet eng mit nationalen und internationalen Partnern vor Ort zusammen.
Am 11. März 2011 hat der Bundesrat die Stossrichtung des Engagements der Schweiz beschlossen. Neben der humanitären Hilfe wird die Schweiz in drei Bereichen Unterstützung leisten: Übergang zur Demokratie; wirtschaftliche Entwicklung und Schaffung von Arbeitsplätzen; Migration und Schutz für Bedürftige. Für die Jahre 2011 / 2012 sind dafür insgesamt bis zu 60 Millionen Franken bereitgestellt. Projekte werden in Tunesien und Ägypten, in zweiter Linie auch in Marokko, wo die DEZA bereits seit längerem präsent ist, sowie, je nach Entwicklung, in Libyen und Algerien erarbeitet. In enger Zusammenarbeit mit den Schweizer Botschaften sind in Kairo und Tunis neue Schweizer Programmbüros im Aufbau.
Bestehende Projekte
Weiterhin laufen die Programme der Humanitären Hilfe, die vor dem „Arabischen Frühling“ lanciert wurden: So unterstützt die DEZA in Marokko gestrandete Migrantinnen
und Migranten aus Ländern der Subsahara, die in teilweise prekären Verhältnissen leben müssen. Ungelöst bleibt die Situation der saharaouischen Flüchtlinge in der algerischen Wüste, die bis auf
weiteres Hilfe benötigen. Zudem unterstützt die Schweiz in Marokko Behörden und Akteure der Zivilgesellschaft bei der Katastrophenvorsorge. Denn die dicht besiedelten Gebiete nördlich des
Atlas-Gebirges sind besonders anfällig auf Naturgefahren (zum Beispiel Erdbeben und Überschwemmungen).
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in dieser Region. |
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