
Am 11. Dezember 2010 erhielten 19 freiwillige Rettungssanitäter und sanitäterinnen des Libanesischen Roten Kreuzesihr Instruktoren-Diplom im Bereich medizinische Notfalldienste. Mit der Diplomübergabe wurde ein zweijähriger Ausbildungszyklus abgeschlossen.
Irak, Jordanien, Syrien, Libanon
Website der DEZA in Irak, Jordanien, Syrien, Libanon: www.swiss-cooperation.admin.ch/jordan/
Die DEZA
führt seit mehreren Jahren Programme in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe im Irak, in Syrien, im Libanon und in Jordanien durch.
Es sollen verlässliche und friedliche Lebensbedingungen für verschiedene Gruppen geschaffen werden:
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Der Mittlere Osten ist seit über einem Jahrhundert gekennzeichnet von Konflikten und Besetzungen. Die Auseinandersetzung zwischen Israel und Palästina ist wohl am stärksten im Bewusstsein. Aber
auch der Krieg und die in politischer wie humanitärer Hinsicht zerbrechliche Lage im Libanon und im Irak haben ernsthafte Konsequenzen für die Region.
Mehrfache Umsiedlungen der Bevölkerung haben gezeigt, wie wichtig der Schutz der intern vertriebenen Personen und der Flüchtlinge ist. Die Lasten, die mit der Unterbringung dieser Personen entstehen,
müssen von mehreren Ländern getragen werden.
Auch wenn im Allgemeinen eine Reduktion der Armut festzustellen ist, gibt es viele verletzliche Bevölkerungsgruppen in diesen Ländern. Die sozio-ökonomischen Folgen der Konflikte verschlimmern die Lage von Familien, vor allem von Frauen und Kindern. Dies gerade dort, wo es bereits eine gesetzliche und strukturelle Diskriminierung gibt. Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter aus Asien und Afrika leiden unter den prekären Lebensbedingungen und Benachteiligungen. In den Flüchtlingsgemeinschaften ist z.B. die Zahl der Arbeitslosen besonders hoch. Junge Menschen ohne Bildung und Ausbildung ¬- und damit ohne die Möglichkeit am wirtschaftlichen und öffentlichen Leben teilzunehmen - stellen nicht nur für das wirtschaftliche Wachstum eines Landes eine Bedrohung dar, sondern auch für den demokratischen Wandel der Gesellschaft. Soziale und politische Spannungen bilden oft den Nährboden für religiös motivierten politischen Extremismus.
Der Irak, Syrien, der Libanon und Jordanien sind ausserdem in hohem Mass Naturgefahren ausgesetzt, wie Überflutungen, Erdbeben oder Dürren. Dies bringt zusätzliche Gefährdungen der Region und der
Bevölkerung mit sich. Die Wasserknappheit auf regionaler Ebene in den Griff zu bekommen bleibt eine grosse Herausforderung.
| Das bilaterale Engagement des Bundes | 2010 |
2011 |
2012* |
|---|---|---|---|
| DEZAa | |||
| Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit | 1.86 | 2.64 | 0.99 |
| Humanitäre Hilfe | 15.09 | 15.13 | 19.55 |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) | |||
| Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | 0.30 | – | 6.63 |
| Total Engagement DEZA/SECO | 17.25 | 17.77 | 27.17 |
| Andere Bundesämter | |||
| Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA | 0.60 | 0.45 | 0.08 |
| Eidg. Dep. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | 0.10 | 0.04 | – |
| Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) | 0.05 | 0.06 | 0.06 |
| Total andere Bundesämter | 0.75 | 0.55 | 0.14 |
| Total | 18.00 | 18.32 | 27.31 |
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs
– = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF
Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte
Die DEZA setzt ihre Strategie in folgenden drei Domänen um:
- Basisversorgung und Sicherung der Lebensgrundlage („Basic Services and Livelihoods“) von Flüchtlingen, intern Vertriebenen sowie verletzlichen Bevölkerungs- und Migrationsgruppen.
- Schutz („Protection“) von Flüchtlingen, intern Vertriebenen sowie verletzlichen Bevölkerungs- und Migrationsgruppen durch die Stärkung des internationalen humanitären Rechts und der internationalen Vereinbarungen. Für das Programm „Protection in the Region“ arbeitet die DEZA in Syrien Hand in Hand mit der Politischen Direktion des EDA und mit dem Bundesamt für Migration des Justizdepartements.
- Verminderung von Katastrophenrisiken („Disaster Risk Reduction“): Fähigkeiten aufbauen, um von Mensch, Natur und Technik verursachten Krisen besser zu bewältigen. Diese Bestrebungen schliessen beispielsweise auch den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser mit ein.
Die Aktivitäten der DEZA Programmbüros in Beirut und Damaskus werden durch das Kooperationsbüro in Amman koordiniert. Ebenso wird das Programm im Irak, wo die DEZA keine Vertretung hat, von Amman aus gesteuert.
Hintergrundinformationen Irak, Syrien, Jordanien, Libanon
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| Irak |
Jordanien
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Syrien
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Libanon
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| Quelle: World Development Indicators 2011 der Weltbank .. = keine Angaben |
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Landeshintergrundinformationen der BBC (Irak)
Landeshintergrundinformationen der BBC (Syrien)
Landeshintergrundinformationen der BBC (Jordanien)
Landeshintergrundinformationen der BBC (Libanon)
Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
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Irak, Jordanien, Syrien, Libanon (Amman) |
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Swiss Cooperation office Lebanon |
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| Telefon | +962 6 585 6020 |
| Fax | +962 6 581 5956 |
| amman@sdc.net | |
| Website | www.swiss-cooperation.admin.ch/jordan/ |
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
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