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Dieses Computerspiel zeigt wie schwer es ist eine effiziente Wasserverteilung in Zentralasien sicherzustellen.

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Soforthilfe-Aktionen nach den Unruhen in Kirgistan

  • Laufende Soforthilfe-Aktionen der DEZA nach den Unruhen in Kirgistan - Juli 2010
    Download (PDF, 163 KB) [de]  
Factsheet Disaster Risk Reduction

  • Disaster Risk Reduction Program: Tajikistan and Kyrgyzstan
    Download (PDF, 137 KB) [en]  

Zentralasien (Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan)

Website der DEZA in Zentralasien (Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan): www.swiss-cooperation.admin.ch/centralasia/

Die Schweiz engagiert sich in Kirgisistan, Tadschikistan und – in geringerem Ausmass – in Usbekistan. Die Kooperation mit Zentralasien begann anfangs der 1990er Jahre. Die Schweiz trug dazu bei, dass die Staaten der Region (ohne Kasachstan) in den internationalen Finanzinstituten Aufnahme fanden: dem internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank (WB) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE). Die technische Unterstützung und Finanzhilfe der Schweiz hat folgende Ziele: Armutsminderung, nachhaltiges, auf dem Privatsektor basierendes Wirtschaftswachstum, gerechter Zugang für alle zu öffentlichen Diensleistungen sowie Transition zu pluralistischen und wirtschaftlich lebensfähigen Ländern.

Die Staaten Zentralasiens, zu denen auch Turkmenistan und Kasachstan gehören, sind aus dem Zerfall der Sowjetunion hervorgegangen. Obwohl die fünf Länder während der letzten drei Generationen eine gemeinsame Geschichte teilten und ins selbe sowjetische Wirtschaftssystem eingebettet waren, beschritt jedes Land einen eigenen Weg in die Unabhängigkeit. Die unterschiedliche Ressourcenausstattung, die Stärke der Binnenwirtschaft und der innergesellschaftliche Zusammenhalt beeinflussten das Tempo, die Richtung und den Erfolg der Reformen. Während z. B. Kirgisistan auf marktwirtschaftliche Öffnung setzte, blieben in Turkmenistan die vom Sowjetsystem ererbten Abschottungsmechanismen weitgehend intakt.

Abgesehen von strategischen Gemeinsamkeiten muss die auswärtige Hilfe auf die Bedingungen jedes einzelnen Landes abgestimmt werden.

Das bilaterale Engagement des Bundes 2009
Mio. CHF
2010
Mio. CHF
2011*
Mio. CHF
DEZA
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit 0.03
Zusammenarbeit mit Osteuropa und der GUS 20.85 22.90 20.70
Humanitäre Hilfe 2.42 3.29 1.60
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 21.07 16.14 22.29
Total Engagement DEZA/SECO 44.34 42.36 44.59
Andere Bundesämter
Eidg. Dep. für auswärtige Angelengenheiten EDA (Politische Abteilung IV und andere) 0.16 0.93 0.72
Eidg. Dep. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) 0.10
Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) 0.28 0.21 0.21
Bundesamt für Umwelt (BAFU) 1.08 0.86 ..
Total andere Bundesämter 1.52 2.10 0.93
Total 45.86 44.46 45.52
* geplant; Gesamtbetrag aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF

Ostzusammenarbeit: Schwerpunkte

Die Kooperationsstrategie der Region Zentralasien 2007-2011 bezeichnet die folgenden Schwerpunktbereiche der Zusammenarbeit von DEZA und SECO:


Humanitäre Hilfe: Schwerpunkte

Die gebirgigen Länder Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan gehören zu einer Region, die oft von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Lawinen und Überschwemmungen heimgesucht wird sowie stark vom Klimawandel betroffen ist. Massnahmen zur Prävention sind besonders notwendig, um das Risiko für Katastrophen zu minimieren, welche die Entwicklung des Landes immer wieder zurückwerfen. Im Sinne eines integrativen Katastrophenmanagements unterstützt die Humanitäre Hilfe im Rahmen ihres Regionalprogramms Zentralasien sowohl Präventions- als auch 'Preparedness'-Projekte. Als besonders effizient und nachhaltig gilt die Förderung und Stärkung der lokalen Strukturen.

Die Projekte in Zentralasien enthalten folgende Aktionen:



Hintergrundinformationen Zentralasien (Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan)

Zahlen und Fakten
Kirgisistan

Tadschikistan
Usbekistan
Fläche
Bevölkerung
Bevölkerungswachstumsquote
pro Jahr (seit 1990)
Lebenserwartung bei Geburt:
Frauen / Männer
Analphabetismusquote Erwachsene: Frauen / Männer
Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf
Bevölkerungsanteil mit weniger
als 2 S US$
199'950
5.3

0.8

72 / 63

1 / 0.5
860.3

..
km2
Mio.

%

Jahre

%
US$

%
142'550
7

1.7

70 / 65

0.4 / 0.2
716

..
km2
Mio.

%

Jahre

%
US$

%
447'400
27.8

1.6

71 / 65

1 / 0

1156


..
km2
Mio.

%

Jahre

%
US$

%

Quelle: World Development Indicators 2011 der Weltbank
.. = keine Angaben

Landeshintergrundinformationen der BBC: Kirgisistan
Landeshintergrundinformationen der BBC: Tadschikistan
Landeshintergrundinformationen der BBC: Usbekistan


Kontaktadresse der DEZA vor Ort:

Zentralasien (Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan) (Dushanbe)

Swiss Cooperation Office Tajikistan
3, Tolstoy Street
734003 Dushanbe

Telefon +992 37 224 73 16
Fax +992 44 600 54 55
E-Mail dushanbe@sdc.net
Website www.swiss-cooperation.admin.ch/centralasia/

Weiterführende Informationen und Dokumente

Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land.