Kurzporträt der DEZA
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ist die Agentur für internationale Zusammenarbeit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Die DEZA ist zuständig für die Gesamtkoordination der Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit mit andern Bundesämtern sowie für die humanitäre Hilfe des Bundes.
Ziel der Entwicklungszusammenarbeit ist die Armutsreduktion. Sie fördert die wirtschaftliche und staatliche Eigenständigkeit, trägt zur Verbesserung der Produktionsbedingungen bei, hilft bei der Bewältigung von Umweltproblemen und sorgt für besseren Zugang zu Bildung und gesundheitlicher Grundversorgung.
Die DEZA erbringt ihre Leistungen mit rund 550 Schweizer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im In- und Ausland sowie rund 900 lokalen Angestellten und einem Jahresbudget von 1.87 Milliarden Franken (2012). Sie arbeitet in direkten Aktionen, unterstützt Programme multilateraler Organisationen und finanziert Programme schweizerischer und internationaler Hilfswerke in vier operationellen Bereichen:
- Die Regionale Zusammenarbeit· leitet die bilaterale Kooperation mit Ländern im Mittleren Osten, in Afrika, Asien und
Lateinamerika. Mit der im Jahr 2008 beschlossenen Reduktion von 17 auf 12 Schwerpunktländer und von 7 auf 6 Sonderprogramme bis 2012 hat die DEZA die geographische Konzentration ihrer Aktivitäten
konsolidiert. Ende 2009 erfolgte der Ausstieg aus Ecuador. Die Programme in Indien, Bhutan, Pakistan, Peru und Nordkorea wurden bis Ende 2011 abgeschlossen bzw. neu ausgerichtet. Wichtige Partner der
Regionalen Zusammenarbeit sind auch die regionalen Entwicklungsbanken.
-
Die Globale Zusammenarbeit ist vorwiegend im multilateralen Bereich tätig. Sie arbeitet unter anderem mit den Organisationen des UNO-Systems und der Weltbank zusammen. Mit den thematischen Globalprogrammen in den Bereichen Klimawandel, Ernährungssicherheit, Wasser und Migration und trägt sie zur Lösung globaler Herausforderungen bei.
- Ziel der Humanitäre Hilfe ist es, Leben zu retten und Leiden zu lindern. Sie tut dies durch direkte Hilfe bei
Naturkatastrophen und Konflikten sowie durch die personelle und finanzielle Unterstützung von humanitären Partnerorganisationen. Ihre Aktionsbereiche sind die Prävention, die Not- und
Überlebenshilfe, der Wiederaufbau und die Anwaltschaft (advocacy) für vergessene humanitäre Krisen. Die Humanitäre Hilfe ist in 9 Regionen engagiert.
- Die Ostzusammenarbeit unterstützt demokratische und marktwirtschaftliche Reformen im Westbalkan und der ehemaligen Sowjetunion. Zentrale Anliegen der Transitionshilfe sind der Aufbau demokratischer Institutionen, Reformen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie Verbesserungen im Umweltbereich. Seit 2008 leistet die Schweiz einen sog. Erweiterungsbeitrag zur Verminderung der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten an die neuen EU-Ländern.
Weiterführende Informationen und Dokumente
- DEZA-Kurzporträt
DEZA-Kurzporträt im Postkartenformat
Download (PDF, 808 KB) : [de] [en] [fr] [it] [es]
Bestellen - Jahresbericht DEZA / SECO 2010 (inkl. Statistikbroschüre)
Download (PDF, 5825 KB) : [de] [en] [fr]
Bestellen - Fragen und Antworten zur Entwicklungspolitik
Download (PDF, 345 KB) : [de] [en] [fr] [it] [es] -
EDA - Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
http://www.eda.admin.ch - Dokumentation