Kurzporträt der DEZA
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ist die Agentur für internationale Zusammenarbeit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Die DEZA ist zuständig für die Gesamtkoordination der Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit mit andern Bundesämtern sowie für die humanitäre Hilfe des Bundes.
Ziel der Entwicklungszusammenarbeit ist die Armutsreduktion. Sie fördert namentlich die wirtschaftliche und staatliche Eigenständigkeit, trägt zur Verbesserung der Produktionsbedingungen bei, hilft bei der Bewältigung von Umweltproblemen und sorgt für besseren Zugang zu Bildung und gesundheitlicher Grundversorgung.
Die DEZA erbringt ihre Leistungen mit rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im In- und Ausland sowie 1000 lokalen Angestellten und einem Jahresbudget von 1.57 Milliarden Franken (2010). Sie arbeitet in direkten Aktionen, unterstützt Programme multilateraler Organisationen und finanziert Programme schweizerischer und internationaler Hilfswerke in vier operationellen Bereichen:
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Die Regionale Zusammenarbeit leitet die bilaterale Kooperation mit Ländern im Mittleren Osten, in Afrika, Asien und Lateinamerika. Mit der Reduktion von bisher 17 auf 12 Schwerpunktländer und von 7 auf 6 Sonderprogramme führt die DEZA die geographische Konzentration ihrer Aktivitäten weiter. Ende 2009 erfolgte der Ausstieg aus Ecuador. Die Programme in Indien, Bhutan, Pakistan, Peru und Nordkorea werden bis 2012 abgeschlossen. Wichtige Partner der Regionalen Zusammenarbeit sind auch die regionalen Entwicklungsbanken.
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Die Globale Zusammenarbeit ist vor allem im multilateralen Bereich tätig. Sie arbeitet mit den Organisationen des UNO-Systems und der Weltbank zusammen. Mit dem Aufbau von Programmen im Bereich des Klimawandels, der Ernährungssicherheit und der Migration trägt sie zur Lösung globaler Herausforderungen bei.
- Ziel der Humanitäre Hilfe ist es, Leben zu retten und Leiden zu lindern. Sie tut dies durch direkte Hilfe bei
Naturkatastrophen und Konflikten sowie durch die personelle und finanzielle Unterstützung von humanitären Partnerorganisationen.. Ihre Aktionsbereiche sind die Prävention, die Not- und
Überlebenshilfe, der Wiederaufbau und die Anwaltschaft (advocacy) für vergessene humanitäre Krisen. Die Humanitäre Hilfe ist in 6 Regionen engagiert - einschliesslich des Grosseinsatzes nach dem
Erdbeben in Haiti.
- Die Ostzusammenarbeit unterstützt demokratische und marktwirtschaftliche Reformen im Westbalkan und der ehemaligen Sowjetunion. Zentrale Anliegen der Transitionshilfe sind der Aufbau demokratischer Institutionen, Reformen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie Verbesserungen im Umweltbereich.. Seit 2008 leistet die Schweiz einen sog. Erweiterungsbeitrag zur Verminderung der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten an die neuen EU-Ländern. 2010 wird der Kreis der (hauptsächlich osteuropäischen) Empfängerländer auf Rumänien und Bulgarien ausgeweitet.
Weiterführende Informationen und Dokumente
- Leitbild Nord-Süd
Download (PDF, 310 KB) : [de] [en] [fr] [es] - Jahresbericht DEZA / SECO 2008
Download (PDF, 2404 KB) : [de] [en] [fr]
Bestellen - Statistiken: Internationale Zusammenarbeit der Schweiz - 2008
Download (PDF, 1065 KB) : [de] [en] [fr]
Bestellen -
EDA - Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
http://www.eda.admin.ch - Dokumentation