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28.12.2004 - Pressemitteilung
Flutwelle in Asien: Schweiz erhöht Nothilfeleistungen

Wegen der ausserordentlichen Tragweite der humanitären Krise in Asien verstärkt die Schweiz ihre Nothilfemassnahmen. Die personellen und finanziellen Mittel für Hilfsaktionen werden erhöht.

Ein gemeinsames Team von Ärzten und Logistikern der Humanitären Hilfe der DEZA und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) reist mit 800 Kilogramm Erste-Hilfe Material und Medikamenten nach Male, Hauptort der Malediven. Damit lassen sich 10‘000 Menschen während drei Monaten ambulant behandeln. Die DEZA stellt der WHO zudem 200‘000 Franken für Hilfsaktionen in Asien zur Verfügung.

Die Unterstützung für die Flutwellenopfer auf der indonesischen Insel Sumatra wird von bisher 200‘000 auf 400‘000 Franken verdoppelt. Finanziert werden damit Aktionen des IKRK sowie der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes.

Derzeit sind insgesamt vier Schweizer Expertenteams (zwei in Thailand und je eines in Sri Lanka und Indien) zur Abklärung der humanitären Bedürfnisse und zur Einleitung von Soforthilfemassnahmen im Krisengebiet unterwegs. Für die drei Länder hat die Schweiz je 200‘000 Franken für Hilfsaktionen bereitgestellt. Das gesamte Schweizer Engagement für die Flutwellenopfer in Asien beträgt zur Stunde annähernd 1,5 Millionen Franken. Je nach Entwicklung der Lage können noch zusätzliche Mittel freigemacht werden.